News
Bildungsverachtung oder Verachtung der Berufsbildung?
Im „Tagesanzeiger“ und im „Bund“ vom 8. Oktober 2011 ist ein Artikel von Prof. Philipp Sarasin erschienen, welcher der Schweiz „Bildungsverachtung“ vorwirft. Hier eine Antwort von Dr. Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse
und Bruno Weber, Leiter Bildungspolitik, Travail.Suisse.
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Höhere Fachschulen anerkennen ist ein Gebot der Stunde
„Höhere Fachschulen“ gibt es im Berufsbildungssystem nicht mehr. Seit dem Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes gibt es nur noch eidgenössisch anerkannte Bildungsgänge der höheren Fachschulen. Diese Lösung führt zu unnötigen administrativen Aufwendungen. Nach Meinung von Travail.Suisse ist es ein Gebot der Stunde, wieder zur Anerkennung von höheren Fachschulen zurückzukehren.
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Merci Pierre!
(ea) Der vorangehende Beitrag „Der Wind beginnt zu drehen!“ ist wohl der letzte von Peter Sigerist für den SGB-Newsletter. Mitte Juli gibt Sigerist seine Verantwortung für Bildungspolitik beim SGB in jüngere Hände ab. 16 Jahre war er als Zentralsekretär für den SGB tätig, 13 Jahre lang prägte er die Bildungspolitik weit über die Gewerkschaften hinaus.
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Im Blickpunkt
Newsletter N°2
Berufsbildung
Bitte beachten Sie unsere Kurzumfrage unter Punkt 9!
- Berufsbildungsfonds in Gefahr
- Zweijährige Grundbildung mit Attest (EBA)
- Zukunft der höheren Berufsbildung
- Weiterbildung - braucht es dafür ein Gesetz?
- Klares Ja für HarmoS aus Sicht der Arbeitnehmenden
Jugendliche im Übergang ins Erwerbsleben - Stand Case Management Berufsbildung
- Fakten und Zahlen zur Berufsbildung in der Schweiz
- Kurzbefragung zur Website Bildungsgewerkschaften.ch
- Kalender
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Archiv
Newsletter N°1
Berufsbildung
- Übersicht Berufsreform
- Berufliche Grundbildung: Ausbilden lohnt sich für Lehrbetriebe
- Zweijährige Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest
- Herabsetzung des Jugendschutzalters
- Lehrstellenbarometer
- Kantonale Berufsbildungsgesetze: aktueller Stand
- Kalender
Berufsbildung Schweiz
Mit dem revidierten Berufsbildungsgesetz, das seit Januar 2004 gilt, soll einerseits die Arbeitsmarktfähigkeit der Arbeitnehmenden gefördert, andererseits die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und Branchen erhöht werden. Damit dies gelingt, müssen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt gemeinsam Massnahmen ergreifen und diese koordinieren. Eine dieser Fördermassnahmen besteht in der Schaffung des «Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden», das von den Gewerkschafts-Dachverbänden Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB) und Travail.Suisse getragen und vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) unterstützt wird. Seitens der Arbeitgeber und der Wirtschaft ist als Pendant dazu SQUF entstanden.
Kernpunkt der Berufsbildungsreform ist die Neugestaltung der über 300 Berufe, die es in der Schweiz gibt. Dafür wurden und werden neue Berufsfelder geschaffen und neue Verordnungen erarbeitet, welche die alten Berufsreglemente ersetzen. Zudem sind die Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Kunst (GSK) sowie Landwirtschaft integriert worden. Weitere wichtige Neuerungen des Gesetzes sind die 2-jährige Attestlehre, eine stärkere Verankerung der Nachholbildung sowie eine höhere Durchlässigkeit. Weiter hat man die Finanzierung auf neue Grundlagen gestellt, Berufsbildungsfonds eingerichtet und neue Rahmenlehrpläne erstellt.
Das «Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden» sieht sich als Vermittler zwischen dem BBT und den Verbänden der Arbeitnehmenden. Es zeigt Möglichkeiten und neue Wege in der Berufsbildung auf, informiert über den Sinn und Zweck des revidierten Gesetzes, es erklärt die geltenden Regelungen und Verfahren, motiviert, vernetzt und unterstützt die an der Berufsbildung Beteiligten. Zu den Aufgaben des Netzwerkes gehört überdies die Öffentlichkeitsarbeit. Mehr dazu...
Die Berufsbildung in der Schweiz
Die Schweizerische Berufsbildung zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Arbeitswelt und der öffentlichen Hand aus, zwischen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt. Eine Zusammenarbeit, die ständiger Innovation bedarf: Mit dem revidierten Berufsbildungsgesetz, mit Massnahmen zur Erhöhung des Lehrstellenangebots, mit der Entwicklung der Berufsmaturität, mit der Integration der Berufe Gesundheit, Soziales, Kunst und mit der Förderung neuer Bildungsangebote für die Informations- und Wissensgesellschaft.
Das Berufsbildungssystem Schweiz:
- Grafik BBT als PDF
- Educa mit Links (detaillierte Darstellung als PDF: hier)
- Leistungsbereich Berufsbildung: siehe auch Website des BBT
Siehe auch: Unsere Standpunkte zur Bildungspolitik
Berufliche Grundausbildung
In der beruflichen Grundbildung werden die folgenden Bildungstypen unterschieden:
- zweijährige Grundbildung mit eidgenössischen Berufsattest
- drei- bis vierjährige Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) – Ausbildung auf Sekundarstufe05II
- Berufsmaturität mit EFZ und erweiterter Allgemeinbildung
Siehe auch:Unsere Standpunkte zur Grundausbildung
Berufliche Weiterbildung
Ziel von Weiterbildung ist es einerseits, das berufliche Können zu erweitern und so die Arbeitsmarktfähigkeit zu erhalten, und andererseits auch die persönliche Entwicklung voranzutreiben.
Die Weiterbildung auf der Tertiärstufe qualifiziert für eine anspruchsvolle Berufstätigkeit oder aktualisiert vorhandene Qualifikationen. Im Tertiärbereich unterscheidet man grundsätzlich zwischen Hochschulbildung (Uni, ETH, FH) und Höherer Berufsbildung (BP, HFP, HF).
Höhere Berufsbildung
In der höheren Berufsbildung existieren folgende Weiterbildungsmöglichkeiten:Siehe auch:Unsere Standpunkte zur Weiterbildung

